Studien- und Berufsorientierung

Studien- und Berufsorientierung im Beruflichen Gymnasium

  „Welches Studium oder welche Ausbildung passt zu mir? Welche Fähigkeiten muss ich mitbringen, um einen bestimmten Beruf auszuüben? Was geschieht in einem Eignungstest?“

Diese Fragen beschäftigen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 des Beruflichen Gymnasiums ganz besonders, denn schon am Ende der Jahrgangsstufe 12 bewerben sich viele von ihnen um einen Ausbildungsplatz oder entscheiden sich für ein Studium an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule. Während der Schulzeit ist manchem nicht bewusst, wie schnell die Zeit vergeht und der Bewerbungszeitraum näher rückt. Die Frage nach dem "Was-Soll-Ich-Werden?" wird dann akut.

Wir bieten die Teilnahme an folgenden Bausteinen der Studien- und Berufsorientierung an:

    * Simulation eines Einstellungstests
    * Assessment Center
    * Teilnahme an Berufsorientierungsmessen wie „Einstieg Abi“ oder „Chancen in Berlin“
    * Besuch von Informationsveranstaltungen der Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen des Landes Brandenburg

Simulation eines Einstellungstests

Das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum bietet schon seit einigen Jahren seinen zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten verschiedene Möglichkeiten, sich zielgerichtet auf ihre Berufswahl simulationGeva-Testvorzubereiten. Wesentliche Bestandteile dieses Prozesses sind die Analyse der Interessen einerseits und die Feststellung der Leistungsfähigkeit der Bewerber andererseits. Beide Aspekte werden im „Eignungstest Berufswahl“ des geva-Instituts (www.geva-institut.de)  berücksichtigt. Aus diesem Grund entschließen sich viele Schülerinnen und Schüler an einem 180-Minuten-Test mit dem Ziel teilzunehmen, schon einmal vorab die psychische Belastung eines Einstellungstests zu erfahren und vor allem eine Rückmeldung über Stärken, Schwächen, Begabungen und Interessen zu erhalten.

Der Interessenteil des Tests enthält vor allem Fragen zu berufsbezogenen Eigenschaften und beruflichen Interessen. Im Leistungsteil werden mathematische, sprachliche und logische Aufgaben gelöst. Sie müssen unter strengen Zeitvorgaben bearbeitet werden und prüfen dadurch auch die Konzentrationsfähigkeit des Bewerbers.

Die ca. 600 Antworten eines Teilnehmers zu den verschiedenen Fragen werden systematisch zusammengefasst, mit dem Anforderungsprofil von ca. 800 Ausbildungen und Studiengängen verglichen und in einer 20-seitigen individuellen Auswertung zu einem persönlichen Profil verarbeitet, das mehr als 10 Vorschläge zur Studien- und Berufswahl beinhaltet.

Die Testauswertung verhilft den Schülerinnen und Schülern zu einem klareren Selbstbild und vermittelt so eine größere Sicherheit für die bevorstehenden Bewerbungsverfahren.

Assessment Center

vortrag Damit zukünftige Abiturienten bei betrieblichen Auswahlverfahren gute Karten haben, bietet das Berufliche Gymnasium interessierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an einem AC, einem Assessment Center, an. Ein AC ist neben schriftlichen Bewerbungstests die populärste und zugleich leistungsfähigste Methode, aus einer Vielzahl von Bewerbern den oder die richtige auszuwählen. Große und mittelständische Unternehmen, Behörden und Institutionen lassen nach einer ersten Vorauswahl die Bewerber ein solches AC durchlaufen.
 


Wie funktioniert ein AC?

Die Teilnehmer müssen verschiedene Stationen durchlaufen und werden dabei von immer wieder anderen Beobachtern benotet. In der Gruppenarbeit wird zum Beispiel auf das Kommunikations- und Kontaktverhalten und die Teamfähigkeit der Bewerber, in der Eigenpräsentation vor allem auf die Kunden- und Marktorientierung und das systematische Denken und Handeln geachtet.


Wie werden die Leistungen ausgewertet?

Damit für die angehenden Bewerber ein optimaler Nutzen aus der Teilnahme am AC erzielt werden kann, werden die Ergebnisse individuell ausgewertet. Diesen Teil übernehmen nicht die Lehrer des OSZ, sondern der Personaltrainer Axel Leben. Personalauswahl ist sein Beruf und darin besteht der große Vorteil für die Schülerinnen und Schüler: Im realen AC bekommt der Bewerber die Mitteilung, ob er/sie es geschafft hat oder nicht. Beim AC im Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum gibt es ein individuelles Feedback, damit bei der Premiere im wirklichen Leben alles klappt.
teamwork



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