Zeitzeugengespräch

Das Konzentrationslager Sachsenhausen in der Erinnerung der Überlebenden

"Überleben ist ein Privileg, das verpflichtet" (Simon Wiesenthal)

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Das KZ Sachsenhausen 1936-1945: Ereignisse und Entwicklungen“, initiierte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten  ein Begegnungsprojekt zwischen Zeitzeugen sowie Schülerinnen und Schülern des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums aus Oranienburg und Zehdenick. Die Jugendlichen haben sich ausführlich mit den Lebens- und Überlebensgeschichten der Zeitzeugen beschäftigt, um einen Fragenkatalog für die am 18. und 19. April 2008 eigenständig geführten Zeitzeugeninterviews zu erstellen. Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums arbeiten außerdem Kurzbiografien der ehemaligen Häftlinge aus. Zu Beginn der öffentlichen Veranstaltung im Abgeordnetenhaus von Berlin werden sie am 21. April 2008 die Zeitzeugen

Karel Hybek, Prag
Dr. Adam König, Berlin
Jozef Kuzba, Warschau
Zwi Steinitz, Tel Aviv
Karl Stenzel, Groß Köris und
Mark Tilewitsch, Moskau

dem Publikum vorstellen. Diese Zeitzeugenrunde ist Höhepunkt des mehrtägigen Begegnungsprojekts, das vom Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. in Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen-Komitee, dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, dem Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet wird. Die Moderation des Zeitzeugengesprächs übernehmen Dr. Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, und Dr. Klaus Schütz, ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin und deutscher Botschafter in Israel.      




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