Janusz Galaj - seine Erinnerungen an das KZ Sachsenhausen

Am Dienstag, dem 6. Mai 2008, um 11:00 Uhr stellen die Schülerinnen und Schüler der Klasse FZ 07a in der Aula des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums in Oranienburg, André-Pican-Str. 39, ihren Film „Janusz Galaj“ vor.

JanuszGalajAufnahmearbeiten













Mit diesem Videofilm, der in Kooperation mit „Waidak media e.V.“ produziert wurde, dokumentieren die Fachoberschüler/innen das Schicksal des ehemaligen polnischen KZ-Häftlings Janusz Galaj, der als 14-Jähriger beim Warschauer Aufstand verhaftet und gemeinsam mit seinem Vater ins KZ Sachsenhausen kam.

Im November des vergangenen Jahres erzählte der inzwischen 77-Jährige Janusz Galaj den 16- bis 18-Jährigen in der Jugendbegegnungsstätte „Haus Szczypiorski“ seine leidvolle Lebensgeschichte. Im Rahmen eines mehrtägigen Videoworkshops zeichneten die Fachoberschüler/innen das Interview mit dem Zeitzeugen auf. Mit ihm gingen sie auf das Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen, fragten ihn nach seinen Gefühlen und Erfahrungen. Die angehenden Fachabiturient/innen führten zudem Videointerviews mit dem Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Prof. Dr. Günter Morsch, mit Besuchern der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie mit Einwohnern der Stadt Oranienburg. Die gesammelten Materialien wurden in mehreren Nachbereitungstreffen zu einem Schnittkonzept bearbeitet und schnitttechnisch umgesetzt.

Weitere Vorführungen des Films sind u.a. in der Jugendbegegnungsstätte „Haus Szczypiorski“, in Gedenkstätten sowie in Jugendbildungsstätten geplant.     





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