Geschichten gegen das Vergessen

Lesung











Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und auf Einladung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, beteiligen sich Schülerinnen und Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums am 19. Januar 2009 mit zwei Projekten an der Abschlussveranstaltung des Jugendforums denk!mal´09. Die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums werden in Berlin erneut ihre beeindruckende "Szenische Lesung" aufführen, die sie am 9. November 2008  im Rahmen der Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Progrome vom 9./10. November 1938 im Jüdischen Gemeindehaus in Berlin präsentiert haben. Initiiert von der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen wurde in diesem Rahmen die Ausstellung "Es ist nur ein dreckiger Jude... - Verhaftung und Depoprtation von Berliner Juden in das KZ Sachsenhausen" eröffnet.  Die Lesung hat Biografien von Berliner Juden zum Inhalt. Unter Anleitung der Theaterpädagogin Gela Eichhorn wurden Textszenen für Lesung entnommen sowie kurze musikalische Passagen und Bilder eigespielt. Neben den fünf vortragenden Schülerinnen und Schülern führten weitere zehn Jugendliche die Besucher als Scouts am 9. November 2009 durch die im Foyer des Jüdischen Gemeindehauses in Berlin gezeigten Ausstellung.

Janusz Galaj im InterviewAls zweiten Beitrag zeigen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule ihren Film "Janusz Galaj - seine Erinnerungen an das KZ-Sachsenhausen", der in der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen "Haus Szczypiorski" entstanden ist.  Das 35-minütige Video porträtiert den ehemaligen polnichen KZ-Häftling Janusz Galaj, der als 14-Jähriger beim Warschauer Aufstand verhaftet und gemeinsam mit seinem Vater in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurde. Von November 2007 bis Mai 2008 arbeiteten 25 Schüler/innen in dem Video-Workshop mit, der in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen und dem Waidak media e.V. realisiert wurde. Die gesammelten Filmmaterialien wurden in mehreren Nachbereitungstreffen zu einem Schnittkonzept bearbeitet und schnitttechnisch umgesezt.  Die Premiere fand vor mehr als 200 begeisterten Zuschauern am 6. Mai 2008 in der Aula des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg statt.




TOP