Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums stellen Begegnungs-/ Zeitzeugenprojekt in Israel vor

Vom 16.bis 20. März 2009 waren zwei Schülerinnen und ein Schüler des Beruflichen Gymnasiums aus Oranienburg und Zehdenick in Jerusalem, um dort ein Begegnungsprojekt vorzustellen, an dem sie im April 2008 in der Gedenkstätte Sachsenhausen teilgenommen hatten. Auf Einladung der brandenburgischen Staatskanzlei begleiteten Angie Kempf und Daniel Weise (beide Jahrgangsstufe 13) und Josephine Mohr (Jahrgangsstufe 12) Ministerpräsident Matthias Platzeck auf seiner Reise nach Israel und präsentierten einen Film, der ihr Interviewprojekt mit Zwi Steinitz, einem Überlebenden des Konzentrationslagers Sachsenhausen, dokumentiert. Herr Steinitz war einer von sieben ehemaligen Häftlingen, die während des Projekts im Jahr 2008 für das Lernzentrum im Museum „Häftlingsküche“ der Gedenkstätte Sachsenhausen von Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums befragt wurden.
Der Besuch in Israel war für die Schüler auch ein Wiedersehen mit Zwi Steinitz, mit dem sie seit dem Treffen in Deutschland in regelmäßigem E-mail- Kontakt stehen. Besonders beeindruckt waren sie erneut von seiner positiven Ausstrahlung und von der Herzlichkeit, mit der sie von ihm und seiner Frau Regina in deren Privatwohnung in Tel Aviv begrüßt wurden. Neben dieser sehr persönlichen Begegnung standen Besuche der historischen Altstadt von Jerusalem und der Holocaust- Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Programm. Damit bot die Reise in den Nahen Osten viele neue Eindrücke und interessante Erfahrungen in einem Land, das den Schülern nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.



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