„Zeugen der Shoah“ – Archiv-Workshop an der FU Berlin

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums forschen im Visual History Archive an der Freien Universität Berlin

Das Visual History Archive des Shoah Foundation Institute der University of Southern California beinhaltet fast 52.000 lebensgeschichtliche Videointerviews von Überlebenden und Zeugen des Holocaust. Diese wurden von 1994 bis 1999 in 56 Ländern und 32 Sprachen aufgezeichnet, um Lebensberichte und Erinnerungen zu bewahren und nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen.

Im Rahmen des Projekts
„Zeugen der Shoah“ hatten 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums in Oranienburg die Möglichkeit, an drei Tagen das Archiv an der FU Berlin zu nutzen. Hier konnten sich die Schüler mit den Lebensgeschichten von Überlebenden zum Thema Widerstand gegen die Nationalsozialisten auseinanderzusetzen. Aus mehreren Interviews wählten jeweils Zweiergruppen von Schülern eines aus, mit dem sie sich intensiv beschäftigten. Ziel war ihre Interpretation der Interviews in einem eigenen Kurzfilm zu präsentieren.

Durch die intensive Beschäftigung mit
einer Lebensgeschichte, der eigenständigen Recherche und der selbstständigen Erstellung des Films konnten die Schüler sowohl ihre Medienkompetenz erweitern als auch ihr vielfach abstraktes Wissen über Verfolgung in der NS-Zeit mit einem persönlichen Überlebensschicksal verbinden.









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