Juniorwahl 2009

Demokratie als Schulfach? - Von Politikverdrossenheit ist bei den Schülerinnen und Schülern des Georg - Mendheim - Oberstufenzentrums nichts zu spüren! Im Gegenteil: Die Schüler haben ihre eigene Meinung zur Politik und Politikern, aber auch viele Fragen, was das Wählen und die Programme der Parteien angeht

Auch in diesem Jahr führten wir die Juniorwahl im Georg–Mendheim-Oberstufenzentrum an unseren Standorten in Zehdenick (23.09.2009) und Oranienburg (24.09.2009) durch.

Das Georg–Mendheim-Oberstufenzentrum trägt den Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage und vielen Schülern ist längst klar, dass Nichtwählen extremen Parteien an die Macht verhilft. Dennoch waren und sind viele Fragen offen, die in den Wochen vor der Wahl auch dort besprochen werden, wo die Schüler sowieso täglich viele Stunden verbringen.

Die Idee: Junge Menschen informieren sich im Rahmen ihres Unterrichts über Demokratie und Wahlverfahren, diskutieren und vergleichen Parteiprogramme, analysieren Wahlplakate, erstellen Wahlprognosen. Anschließend gehen sie in ihrer Schule wählen.

Am 23.09.2009 war es in Zehdenick soweit. Im Computerraum wurden Wahlkabinen aufgebaut und die Juniorwahl im Online -Verfahren durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler simulierten die Wahl des Landtags Brandenburg und die Bundestagswahl.

Jeder Schüler konnte ganz entspannt ausprobieren, wie das Wählen funktioniert. Die meisten waren sich ihrer Verantwortung bewusst, denn immerhin hatten viele von ihnen am Sonntag, den 27.09.2009 als Erstwähler über die Zusammensetzung des Bundestages in Berlin und über die Zusammensetzung des Landtages in Potsdam mitzuentscheiden. Da war es nicht zuletzt spannend, wie die eigene Schule gewählt hat.



Die Wahlhelfer am Standort Zehdenick: Philipp Woiton, Maria Ullrich, Anke Knechter, Philipp
Plötscher, Tobias Merkel, Eric Hermann, Monique Döhring, Malte Teichmann, Jessica Jubert (von links)



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