Fachschule Sozialwesen

Fachschule Sozialwesen

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in

Zugangsvoraussetzung: Fachoberschulreife/Mittlerer Schulabschluss, eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung

  • Detaillierte Beschreibung der Aufnahmevoraussetzungen entsprechend §4 der Fachschulverordnung Sozialwesen siehe Fußnote *)

Ausbildungsdauer: 3 Jahre in Vollzeitform mit 30 Wochenstunden oder in Teilzeitform mit 16 Unterrichtsstunden an 2 Tagen in der Woche sowie einer fachpraktischen Ausbildung

Abschluss: Staatlich anerkannte/r Erzieher/in


Ausbildungsziel:

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieher oder Erzieherin selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein.

Ausbildungsschwerpunkte:

  • Berufsübergreifender Lernbereich
    • Deutsch/Kommunikation, Englisch, Biologie, Politische Bildung
  • Berufsbezogener Lernbereich
    • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
    • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
    • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
    • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
    • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten  
      sowie Übergänge unterstützen
    • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Angeleitete Praxis in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Der Erwerb der Fachhochschulreife ist bei einer Teilnahme am zusätzlichen Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation und Mathematik möglich.

Ansprechpartnerin:

  • Christina Bickmeier | Tel.: +49 3301 601-7003

Fußnote *)
Auszug aus der

Verordnung über die Bildungsgänge für Sozialwesen in der Fachschule (Fachschulverordnung Sozialwesen)

vom 24. April 2003 (GVBl. II S. 219; ABl. MBJS. S. 110),
geändert durch Verordnung vom 30. Oktober 2014 (GVBl.II/14, [Nr.85])

§ 4 Aufnahmevoraussetzungen

(1) Aufnahmevoraussetzungen für die Bildungsgänge der Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege sind:
1.     die Fachoberschulreife oder eine gleichwertige Schulbildung und
a)     eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder
b)     eine abgeschlossene nicht einschlägige Berufsausbildung und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit oder
2.     die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit.

(2) ...

(3) Das für Schule zuständige Ministerium kann im Einzelfall auf Antrag der Schule Ausnahmen von den Aufnahmevoraussetzungen genehmigen, wenn ein den geforderten Voraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen wird. Die Aufnahme kann mit Auflagen verbunden werden.

(4) Für die Aufnahme in die tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform ist eine Bestätigung des Arbeitgebers über die gegenwärtige hauptberufliche Tätigkeit mit der Zusage, das Oberstufenzentrum im gegebenen Fall über die Beendigung der
hauptberuflichen Tätigkeit zu informieren, zu erbringen. Als hauptberuflich ist eine Tätigkeit dann anzusehen, wenn sie mindestens die Hälfte der ortsüblichen tariflichen Arbeitszeit umfasst und unbefristet ist oder absehbar den Ausbildungszeitraum umfasst.


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last update: 30.01.2018





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