Demokratie in der Schule


Schule ist mehr als Lernen und Lehren: Schule ist ein Lebensraum, in dem sich Menschen bewegen und den sie gestalten. Eine demokratische Schulgemeinschaft braucht Strukturen, in denen Schüler_innen und Lehrkräfte sich miteinander über wichtige Schulfragen verständigen und dann – im Idealfall gemeinsam – Entscheidungen treffen. Das erfolgt in der Schule über die Mitarbeit in Gremien wie der Schulkonferenz, durch Ämter wie den Klassen- oder Jahrgangssprecher_innen oder durch die Teilnahme an Aktivitäten, die den Gemeinschaftsraum Schule „formen“ z.B. die Gestaltung von Festen oder Musikevents.
Schüler_innen und Lehrkräfte können Schule mitgestalten und formen. Das ist nicht immer einfach und will gelernt sein: Um junge Menschen zu motivieren und zu befähigen, sich aktiv zu beteiligen, bieten wir thematische Workshops an und unterstützen die Infrastruktur für die Arbeit in der Schülervertretung.
Am Oberstufenzentrum finden sich unterschiedliche Gruppen Lernender: solche, die einen schulischen Abschluss anstreben, Berufsschüler_innen verschiedener Tätigkeitsfelder, Schüler_innen in der Berufsorientierung u.a. Diese erleben den Lebensraum Schule sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Probleme, Interessen und Zugänge zu Schule. Hinzu kommt, dass das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum an drei Standorten angesiedelt ist, die zum Teil bis zu 40 km auseinander liegen. Diese Vielfalt der Gruppen einerseits und die geographische Distanz der Lernorte andererseits erschweren eine Selbstorganisation der Schülervertretungs-Arbeit. Damit diese trotzdem aktiv sein kann, braucht es darum abweichende Organisationsformen und eine intensivere Beschäftigung mit Struktur und Inhalt der Vertretungsgremien. Unser Projekt bietet darum Tagesworkshops an, damit möglichst viele, die interessiert sind an dieser Arbeit, sich informieren können. Ziel ist es, die Mitbestimmung in der Schule auf eine möglichst breite Basis zu stellen und Schüler/innen aktiv zu beteiligen.




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