Ausstellung „Synagogen in Brandenburg“ in Zehdenick eröffnet

Ausstellung „Synagogen in Brandenburg“ in Zehdenick eröffnet

Am 21. November 2012 eröffnete Dirk Wendland, stellv. Bürgermeister der Stadt Zehdenick, im Foyer der Stadtverwaltung die Ausstellung „Synagogen in Brandenburg“ und konnte als Ehrengäste die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde „Wiedergeburt“ Oranienburg, Elena Miropolskaja, und den Brandenburgischen Landesrabbiner, Shaul Nekrich, begrüßen.

Dirk Wendland, stellv. Bürgermeister
der Stadt Zehdenick

Elena Miropolskaja, Shaul Nekrich, Barbara Leopold (v.l.n.r)

Uri Faber vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch- jüdische Studien
in Potsdam

Die kulturelle Umrahmung dieser gut besuchten Auftaktveranstaltung gestalteten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums mit einem überzeugenden Musikprogramm unter Leitung ihrer Musiklehrerin Barbara Leopold. Für das leibliche Wohl sorgten Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Ernährungsberufe des Zehdenicker Oberstufenzentrums mit einem abwechslungsreichen Kuchenbüfett.

In einem Grußwort gab Uri Faber vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch- jüdische Studien in Potsdam einleitende Informationen zur Ausstellung, die nach Stationen im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam und im Bürgerzentrum in Oranienburg nun bis zum 19. Dezember in Zehdenick zu sehen ist.
Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums unter Leitung von Barbara Leopold bei der kulturellen Umrahmung 

In diesem Jahr jährt sich zum 200. Mal der Erlass des preußischen Judenedikts, mit dem eine weitgehende Gleichstellung der Juden als preußische Staatsbürger staatlich garantiert wurde. Dieses bedeutende historische Ereignis ist ein willkommener Anlass, um sich mit Hilfe der Ausstellung „Synagogen in Brandenburg“ auf Spurensuche jüdischen Lebens in der Mark Brandenburg zu begeben und mehr über Rituale jüdischen Gemeindelebens und über die Synagoge als Ort der Versammlung, der Lehre, des Lernens und des Gebetes zu erfahren.

Zum Abschluss ihres Aufenthalts in Zehdenick besuchten Elena Miropolskaja, Shaul Nekrich und Uri Faber in Begleitung der Stadtarchivarin Margitta Gatzke und des OSZ-Leiters Dieter Starke den Jüdischen Friedhof sowie das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Zehdenick, um sich über gemeinsame historisch-politische Projekte der Stadt Zehdenick und des Oberstufenzentrums zu informieren.

Informationstafel "Der Gute Ort" Jüdischer Friedhof Zehdenick

Detaillierte Informationen zu Ausstellung finden Sie unter www.synagogen-in-brandenburg.de

last update: 26.11.2012



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