Zeitzeugenbegegnung

Zeitzeugenbegegnung mit Volodymyr Voyevodchenko

Von seiner Verschleppung und  Misshandlung durch die Nazis, der Überwachung und dem Misstrauen des ehemaligen sowjetischen Geheimdienstes KGB berichtete  Volodymyr Voyevodchenko eindrucksvoll während eines Gesprächs am 13. Oktober 2016 mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 des beruflichen Gymnasiums.

Volodymyr Voyevodchenko wurde im Alter von nur 16 Jahren nach mehreren Fluchtversuchen und Gefängnisaufenthalten in das KZ Sachsenhausen verschleppt, in dem er bis 1945 unter unmenschlichen Umständen Zwangsarbeit verrichten musste und dabei mehrmals schwer misshandelt wurde. Im April 1945 trieben die Nazis ihn und viele andere Häftlinge auf den Todesmarsch, auf dem er in der Nähe von Neubrandenburg befreit wurde.

Herr Voyevodchenko beantwortete geduldig die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler zu seinen Erfahrungen während dieser Zeit, zur Verfolgung durch den sowjetischen Geheimdienst KGB und sein Leben in der ehemaligen Sowjetunion. Sehr beeindruckt waren seine Zuhörer/innen von seinem Engagement im Internationalen Sachsenhausen Komitee und seinen regelmäßigen Besuchen in Schulen.

Weiterführende Informationen zur Projektidee unter: juedisches-forum-demokratie-leben.de/blog/category/workshops/

 
   
Vladymy Voyevodchenko im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern Vladymy Voyevodchenko überreicht Saskia Pauli eine Dokumentation über sein Schicksal im KZ Sachsenhausen
 

last update: 27.01.2017



TOP